Wenn der geliebte Mensch an

einer Depression oder Sucht leidet

Wenn die Umwelt des geliebten Menschen in einem schwarzen Loch zu versinken scheint, ist es für (Ehe)Partner, Freunde, Eltern oder Kinder wichtig, auch für sich selbst da zu sein. Informationen sowie Übungen zur Selbstliebe und Selbstfürsorge können ein Element sein. Ich unterstütze Sie auf Ihrem Weg, denn nicht nur für Ihren Partner kann eine Psychotherapie wichtig sein, auch Sie müssen das nicht alleine durchstehen. Behalten Sie auch Ihre eigene Gesundheit im Blick.

In meiner psychologischen Beratung in Kiel biete ich Ihnen an, etwas Gutes für sich selbst zu tun, intensive Gespräche zu führen, Unsicherheiten zu betrachten und mit Ihnen gemeinsam Wege aus dem Gefühl der Hilflosigkeit zu finden.

„Angehörige spielen eine ganz zentrale Rolle, die sich auf die Bewältigung der Depression in unschätzbarer Weise auswirken kann.“ Ein Zitat von Ainsley Johnstone.

Kein Antrieb, etwas zu unternehmen. Keine Lust auf Berührung. Zu kräftezehrend erscheint ein Gespräch. Das Interesse am Partner scheint nur noch sporadisch oder gar nicht mehr vorhanden zu sein.

Die Welt eines an einer Depression leidenden Menschen kann sehr klein geworden sein. Nicht alle Depressionen sind miteinander vergleichbar, weder in ihrer Art, noch in ihrer Ausprägung und Intensität. Doch häufig kommt es dazu, dass sich die Mitmenschen nicht mehr beachtet und geliebt fühlen. Insbesondere Partner oder Kinder von psychisch erkrankten Menschen fühlen sich oft allein gelassen und hilflos.

Auch kann die Frage im Raum stehen „Habe ich etwas falsch gemacht?“ Scham- und Schuldgefühle können auch Angehörige von Süchtigen belasten. Darüber zu besprechen fällt schwer. Ebenso wie auf sich selbst zu achten.

Psychologische Beratung für Angehörige von psychisch Erkrankten

Für Freunde, Familie oder den Partner ist es nicht nur wichtig, die Depression oder eine andere psychische Krankheit unter der der geliebte Mensch leidet, zu verstehen, sondern auch an sich zu denken. Sich nicht mit hineinziehen zu lassen. In Suchtfragen klar zu kommunizieren und nicht die Sucht zu leugnen.

So wie der erkrankte Mensch handelt oder sich zurückzieht, so wirft das bei dem Partner/der Partnerin Fragen auf. Auch wenn es für diese/n schmerzhaft ist, ist es wichtig zu erkennen, dass es nichts mit ihm/ihr persönlich zu tun. Und er/sie den depressiven Partner/Partnerin auch nicht heilen kann. Es ist eine Krankheit, die behandelbar ist. Daher ist eine Psychotherapie für den Depressiven wichtig. Aber auch der/die Angehörige kann Unterstützung gebrauchen. Denn die eigenen Bedürfnisse bleiben. Es ist wichtig, in einem geschützten Rahmen über die eigenen Gefühle und die Situation sprechen zu können. Über die Phasen der Wut und der Hilflosigkeit. Und um Wege zu finden, wie das Verständnis für den/die depressiven Partner/in gefördert werden kann und gleichzeitig das eigene Leben wieder funktioniert.

Natürlich gibt es eine Ausnahme: eine instabile von negativen Gefühlen dominierte Beziehungs- bzw. Partnerschaftssituation. Sollte die Partnerschaft bereits als unglücklich und belastend empfunden worden sein, bevor sich die Symptome zeigten, ist es wichtig herauszufinden, wie Auswege aus der kritischen Situation aussehen könnten. Dann könnte beispielsweise auch die Einbindung des Partners in die Psychotherapie des an Despression leidenden Menschens wichtig sein.