Psychologische Beratung und Hilfe bei Fehl- und Totgeburten sowie Abtreibungen

Schweigen hilft manchmal nicht. Doch an wen kann man sich wenden? Was tun, wenn man sich nicht verstanden fühlt und Angst vor den Reaktionen hat? Wohin mit Schuldgefühlen und der tiefen Traurigkeit?

 

Wenn die Diagnose Fehlgeburt lautet, bricht für die werdenden Eltern eine Welt zusammen. Jeder Mensch und ist er auch noch so klein, ist einzigartig und die Verbindung bereits geknüpft. Was jetzt die Betroffenen brauchen ist so unterschiedlich, dass es kein Standardvorgehen geben darf. Wichtig ist es, die Zeit zu bekommen, sich zu verabschieden und den für sich selbst richtigen Weg der Trauer zu finden. Egal ob Mann oder Frau, auch wenn beide meist anders trauern, so hat doch jede Form ihre Berechtigung.

 

Wenn es nicht zu einer Infektion kommt und auch sonst keine medizinische Notwendigkeit besteht, könnten Frauen und Paare eigentlich wählen, ob sie eine abwartende Haltung einnehmen wollen. Das heißt, dass abgewartet wird, bis der Körper soweit ist, Blutungen einsetzen und das Kind von allein abgeht. Dies ist in anderen Ländern durchaus üblich. In Deutschland ist das gängige Verfahren, eine Kürettage (Ausschabung) durchzuführen. Die Entscheidung – abgesehen von medizinischen Notfällen – sollten allerdings die Frau oder das Paar treffen können, ohne sich unter Druck gesetzt zu fühlen, denn auch die Kürettage hat Nachteile sowohl psychische als auch physische. Operative Eingriffe können immer Nebenwirkungen haben. Zudem ist es wichtig, begreifen zu können, was passiert ist und Zeit zu haben, sich vom Kind zu verabschieden.

 

Sowohl bei Fehl- als auch bei Totgeburten ist es wichtig, Abschied zu nehmen. Und das braucht Zeit. Rituale können helfen, Erinnerungsstücke können zu einem späteren Zeitpunkt sehr wertvoll sein.

 

Ob Sie soeben die traurige Nachricht erhalten haben und neben dem medizinischen Rat Unterstützung bei der Entscheidung brauchen, was nun getan werden kann. Ob Sie weitere Informationen benötigen, welchen Möglichkeiten Sie haben, wie rechtliche Vorgaben auch in Bezug auf Hebammenbetreuung und Bestattungen sind oder ob Sie in Ihrer Trauer psychologischen Rat und Unterstützung brauchen, nehmen Sie gerne Kontakt auf. Auch im weiteren Trauerprozess, wenn es Spannungen zwischen Ihnen und Ihrem/r Partner/in geben sollten oder Sie Schuldgefühle plagen, sprechen Sie mich gerne an. Da Sie in dieser Situation sofort Hilfe brauchen, bekommen Sie umgehend einen Termin.

 

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Artikel "Wenn ein Kind im Mutterleib stirbt - Wege aus der Trauer"
Zum Thema Fehl- und Totgeburten sowie dessen Verarbeitung habe ich eine Artikel im Paracelsus Magazin veröffentlicht.
PA_0418_S12_Kindstod.pdf
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Flyer für die psychologische Beratung bei Fehl- und Totgeburten
Wenn Sie die Informationen kompakt haben möchten oder jemandem schicken wollen, können Sie auch gerne meinen Flyer zum Thema herunterladen.
Flyer-psychologischeBeratung-Fehlgeburt.
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